Im neuen Naturschutzgebiet Isbornsheide und Hommelsheimer Bruch werden immer mehr gefährdete Pflanzenarten festgestellt...
Wiedervernässter Moortümpel mit Massenbestand der Wasserfeder© Holger StichtIm neuen Naturschutzgebiet Isbornsheide und Hommelsheimer Bruch, kurz N 24, kommen durch den BUND immer weitere seltene Arten zum Vorschein. Das liegt zum Einen an der verbesserten Untersuchungsdichte, möglicherweise aber auch schon an den Wiedervernässungsmaßnahmen, die der BUND seit 2023 dort umsetzt.
In diesem Jahr sind bislang u.a. die landesweit gefährdeten Arten Blasensegge (Carex vesicaria) und Wasserfeder (Hottonia palustris) hinzugekommen. Beides sind Moorarten, die neu oder wiederentdeckt werden konnten.
Blasenseggenried neben Königsfarn© Holger Sticht/BUNDInsgesamt sind derzeit 30 Moos- und Gefäßpflanzenarten aus N 24 bekannt, die auf den Roten Listen stehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass zukünftig noch deutlich mehr Arten, die bisher nur extrem kleinflächig die Entwässerungs- und Aufforstungsmaßnahmen der Vergangenheit überlebt hatten, gefunden werden können.